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Es ist nicht fair, dass so viele Menschen
in Braunschweig keine Bleibe haben.

Unsere Mission

Wir schreiben das Jahr 1876. Die Industrialisierung hält Einzug in das Leben der Menschen.

Die Städte sind in Bewegung und der Rauch der Fabrikschornsteine liegt schwer in der Luft. Die Maschinen rattern und das Versprechen von Arbeit zieht immer mehr Menschen vom Land in die urbanen Zentren. Für viele ist es ein Aufbruch voller Hoffnung. Doch das Leben in der Stadt ist hart. Familien die ihr Zuhause verlassen haben finden sich in engen Quartieren oder auf der Straße wieder. Armut und
Perspektivlosigkeit prägen den Alltag.

Auch Braunschweig blieb von dieser Entwicklung nicht verschont. Auf den Straßen sammelten sich jene, für die der Traum von einem besseren Leben zerplatzte. Sie schliefen dort wo Platz war, suchten Schutz vor Wind und Regen und blieben für viele unsichtbar. Doch nicht für alle.

Der damalige Domprediger Thiele sah hin. Er erkannte die Not und verstand, dass Hilfe mehr sein muss als Mitgefühl. Er machte sich auf den Weg und suchte Verbündete. Er fand sie in engagierten Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft. Menschen aus der Oberschicht schlossen sich ihm an, darunter auch die Bankiersfrau Löbbecke sowie Vertreter der alten Handwerkerzünfte. Gemeinsam sammelten sie
Spenden und teilten eine Überzeugung: Es brauchte einen Ort der Schutz und Würde bot.

Am 3. August 1876 war es dann soweit. In der Juliusstraße wurde die erste „Herberge zur Heimat“ eröffnet. Mit 20 Zimmern war sie für die damalige Zeit etwas Besonderes. Statt überfüllter Schlafsäle gab es Einzelzimmer, Gemeinschaftsräume feste Strukturen und einen Herbergsvater, der für Orientierung sorgte. Diese Herberge war mehr als ein Gebäude. Sie war ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung. Dieser Geist prägt uns bis heute. Er ist unser Ursprung und das Fundament, auf dem die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten gewachsen ist.

Runter von der Straße als Schriftzug auf Hausfassade

Unsere Vision

Heute möchten wir – 150 Jahre später – unsere Geschichte wiederholen: Ein neuer Ort der Wärme, der Solidarität und Teilhabe soll in Braunschweig entstehen, denn die Probleme sind immer noch groß. Auch heute finden sehr viele Menschen keine bezahlbare Wohnung. So waren in 2025 über 550 Menschen in Braunschweig offiziell wohnungslos gemeldet. (Quelle: Zentrale Beratungsstelle Niedersachsen)

Damit sich unsere Geschichte wiederholen lässt, starten wir Anfang ´26 eine Kampagne, mit vielen unterschiedlichen Aktionen. Das Motto dazu lautet: „Runter von der Straße“. Das Projekt ist lokal in Braunschweig verankert und möchte dort den rapiden Anstieg der Wohnungslosigkeit durch das Hausbauprojekt lösen helfen. Ziel ist es, ein Haus auf einem Grundstück für Wohnungslose zu errichten, dass diesen langfristig ein Zuhause bietet und so hilft, wieder in der Gesellschaft anzukommen.

Schriftzug „Runter von der Straße“ in handschriftlicher Schrift, links oben angedeutetes, gelbes Hausdach als Symbol, weißer Hintergrund.

Werde Teil einer großen Idee. Schenke die Möglichkeit, Leben zu verändern und lass uns gemeinsam für obdachlose Braunschweigerinnen und Braunschweiger wieder ein Zuhause schaffen.

Ohne unsere engagierten Förderer, Wegbegleiter und Freunde wäre ein solch großes Vorhaben nicht realisierbar. Wir sagen vielen Dank aus ganzem Herzen!

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